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Stanz- Biege- und  Tiefziehteile

Härtemessverfahren

Je nach Kundenwunsch führen wir unterschiedliche Härteprüfung durch. Für Sonderfälle können wir selbstverständlich auch mehrere Härteverfahren gleichzeitig für Ihr Produkt dokumentieren, soweit nicht die Umrechnung / Vergleich nach DIN 50150 möglich ist. Zur Anwendung kommen statische und dynamische Verfahren zur Härtemessung. Die statischen Messungen werden zum Erfassen der plastischen Verformungsanteile durchgeführt. Statischen Härteprüfverfahren werden mit der Härtemessung nach Brinell, Vickers und Rockwell durchgeführt und nach DIN 50150 ausgewertet und dokumentiert. Es werden je nach Anforderung Makrohärte (Prüfkraft F > 30 N), Kleinlasthärte (2 - 30 N) und Mikrohärte (< 0,5N) bestimmt.

Zur Durchführung von dynamischen Verfahren (Shorehärte, Schlaghärteprüfung) wird der Eindringkörper mit einer kinetischen Energie aus einem definierten Abstand in das Prüfteil gestoßen.

Bestimmung nach DIN 50150
Die Ergebnisse verschiedener Härteprüfverfahren können entsprechend DIN 50150 miteinander verglichen werden, indem die tabellarischen Werte der DIN Norm mit den ermittelten Werte der Messeinrichtung verglichen werden.

Bestimmung der Festigkeit nach DIN 50150

Als Umrechnungstabelle für Härtewerte und Zugfestigkeit vgl. auch DIN 50 150 (1976-12).

Auszug für unsere Umrechnungen für Zugfestigkeit Rm in N/mm2, Vickershärte HV, Brinellhärte HB, Rockwellhärte HRA, HRB und HRC. Zu beachten ist, dass die exakten Umrechnungen nur für die in DIN 50 150 gemachten Rahmenbedingungen und nur für solche Werkstoffe gültig sind.

Rm

HV

HB

HRC

HRA

HRB

285

90

86

-

-

48

415

130

124

-

-

71

575

180

171

-

-

87

835

260

247

24

62

101

1030

320

304

32

66

-

1555

480

456

48

75

-

1955

590

561

55

78

-

Umwertetabelle für Zugfestigkeit und Härteprüfung

Brinellhärte HB
Durchführung des Brinellhärte-Messverfahren mit gehärteter Stahlkugel (HBS, HBW), vorwiegend bei Eisenbasiswerkstoffen oder NE-Legierungen eingesetzt.

Vickershärte HV
Eindringverfahren zur Härteprüfung nach DIN 50133 mit pyramidenförmiger Diamant. Für unterschiedliche Prüfkraft zur Durchführung von Kleinlastbereich und Mikrohärtebereich. Geprüft werden sehr harte Werkstoffe, oder harte und dünne Proben mit gehärtete Oberflächen.

Rockwellhärte HRC HRA HRB HRF
Bestimmung des Härtewert über die Eindringtiefe eines Prüfkörpers, entweder ein Diamantkegel oder eine Stahlkugel mit Vorlast. Durchführung nach DIN 50103.

Shorehärte
Die Shorehärte wird bestimmt durch ein dynamisches Verfahren zur Härtemessung. Die Rücksprunghöhe eines Kopfbolzens, der aus 250 mm Höhe auf die Probenoberfläche fällt wird bestimmt, wobei 177 mm Rücksprunghöhe 100 Shore- Einheiten entsprechen.

Schlaghärteprüfung
Entweder mittels Kugeleindrucks, der durch Schlag mit dem Handhammer (Poldihammer) oder durch eine gespannte Feder erzeugt wird.

Belastungsgrad
Als Belastungsgrad wird die Prüfkraft beim Vickersverfahren, Prüfvorkraft und Prüfzusatzkraft beim Rockwellverfahren, sowie der beanspruchungsgrad beim Brinellverfahren verwendet.
Kraftaufbringung bei Universalhärteprüfung variabel.

Tabelle statt Umrechnen HV HB HRC und Festigkeit
Das direkte Umrechnen ist nicht gestattet, auch wenn der Vergleich mathematisch Proportional ist und die Werte für die Hauptbereiche mit Koeffizienten beschrieben werden können. Nach DIN 50150 ist ein Umrechnen per Formel allerdings nicht gültig. Die Werte zum Vergleich sind empirisch gewonnenen Werte und dürfen nicht mit Hilfe von Formeln oder Koeffizienten direkt umgerechnet werden.

Universalhärteprüfung
Wenn dünne Schichten au der Werkstoffoberfläche aufgebracht sind, wird die Universalhärteprüfung zur Bestimmung der Härte durchgeführt. Dieses Prüfverfahren wird durch ein Partnerinstitut durchgeführt.